


In der 5. und 6. Klasse ist „Soziales Lernen" als eigenständiges Fach in der Stundentafel ausgewiesen. Hier werden Grundlagen für soziales Miteinander und eigenverantwortliches Handeln gelegt, auch deshalb, damit schüleraktivierende Lernformen erfolgreich eingesetzt werden können. Das eingeführte Doppelstundenprinzip unterstützt strukturell diese Art des Lernens. Die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik geben in der 5. und 6. Klasse je eine Stunde in einen Pool, um individuelles Lernen zu fördern. Lücken im Unterrichtsstoff können im Rahmen der Nachhilfe „Schüler helfen Schülern" geschlossen werden.
Die modernen PC-Räume und vernetzten Klassenräume erleichtern den Einsatz moderner Medien. Neben der systematischen Vermittlung informationstechnischer Grundlagen für alle Schüler können Digitale Medien im Wahlpflichtbereich oder in der 10. Klasse vertieft werden.
In der Qualifikationsphase der Oberstufe gibt es neben der Fortführung des bilingualen Schwerpunkts und den klassischen Fächern ein Profil mit dem Leitfach Wirtschaft. Ab dem nächsten Schuljahr gehen wir davon aus, das „International Baccalaureate Diploma" (IB) einschließlich des Abiturs als Doppelqualifikation einrichten zu dürfen. Im Moment haben wir den Kandidatenstatus. Die abschließende Überprüfung erfolgt im Frühjahr 2011. Das IB ist ein international überaus renommierter Abschluss, den in Deutschland nur wenige staatliche Schulen anzubieten in der Lage sind.
Wegen der hohen Stundenzahl findet ab der 7. Klasse an einem Tag in der Woche Unterricht am Nachmittag statt. Die sich im Bau befindliche Mensa wird allen Schülerinnen und Schülern spätestens zum Jahresende 2010 ein Mittagessen anbieten, so dass ein langer Schultag auch in dieser Hinsicht gemeistert werden kann.
Verschiedene Arbeitsgemeinschaften musikalischer oder sportlicher Natur, „Jugend debattiert" oder Schach runden das schulische Angebot ab. In den Bereichen Musik, Kunst und Theater bildet die jährlich stattfindende „Musische Woche" in Ahlhorn den Höhepunkt.

Vom 6. bis 8. Oktober 2010 hat Tim Staffel erstmals in seiner Patenschule gearbeitet. Programm:
Mittwoch, 6.10.2010; 8.00 bis 13.00 Uhr: Erstes Treffen des Autors mit den Schülern. Theaterübungen und Themengespräche über biografische Geschichten. Suche nach dramatischem Potential. Szenenentwicklung und dramaturgische Überlegungen.
Donnerstag, 7.10.2010; 8.00 bis 13.00 Uhr: Vom Standbild zur Szene; Erarbeitung von Figuren; Theatrale Arbeiten (Rollenbesetzung (Rollensplitting?), Bühne, Choreographie, Musik, Proben...)
Freitag, 8.10.2010; 8.00 bis 11.00 Uhr: Probenarbeit mit Tim Staffel, anschließend Pressegespräch.
In dem Jahrbuch 2010 des Hermann-Böse-Gymnasiums "Elefant" kündigt die Stellvertretende Direktorin der Schule, Sabine Ott, das Projekt und die Patenschaft mit Tim Staffel an.
Am 3. Oktober 2010 berichtete die Bremer Tageszeitung Weser-Kurier von der beginnenden Patenschaft zwischen Tim Staffel und dem Hermann-Böse-Gymnasium. Der Beitrag vom 14. Oktober zieht Bilanz der ersten Arbeitsbegegnung und zeigt auch die teilnehmenden Klassen.
Ich wurde 1965 geboren, nach dem Abitur folgte mein Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen. Seitdem arbeitet ich freiberuflich als Autor und Theaterkünstler
Seit 1993 Arbeit als freier Autor. Schreibe Prosa und Dramatik und gestaltete Performances u.a. mit den Musikern Spin-O und SMAT. Leite momentan ein Theaterprojekt mit Jugendlichen in Südafrika.
Eine kleine Auswahl: ‘Stadt der Krieger' (UA 1994 Theater Oberhausen), ‘Werther in New York' (UA 2000 Staatstheater Karlsruhe) oder ‘Next Level Parzival' (UA 2007 Theater Basel), sowie Romane (Terrordrom, Jésus und Muhammed) und Hörspiele (Mehrwert, Viva Kaszanka!).
Stipendien des Deutschen Literaturfonds, 2003 den Preis der Landesbühnengruppe für das Jugendstück ‘Alles Blau', ‘Next Level Parzival' wurde zum 10. Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen nach Berlin eingeladen.
Schreiben ist Abenteuer, Reise, Kopfkino - genau wie Lesen. Geschriebene Sprache wird unterschätzt, sie kann manchmal mehr als jedes Bild. Ich mag es mit Jugendlichen um Ideen zu streiten, gemeinsam mit ihnen neue zu entwickeln.