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Kurt-Körber-Gymnasium, Hamburg



www.gymnasium-billstedt.de

Das Kurt-Körber-Gymansium in Hamburg Billstedt

Das Kurt-Körber-Gymansium in Hamburg Billstedt

Schulfest am Kurt-Körber-Gymnasium

Schulfest am Kurt-Körber-Gymnasium

Über uns

Das Kurt-Körber-Gymnasium liegt im Südosten Hamburgs und wird zurzeit von 529 Schülern besucht. Der Stadtteil Billstedt gilt zwar als sozialer Brennpunkt in Hamburg,
aber unsere SchülerInnen, von denen viele einen Migrationshintergrund haben, vertragen
sich in der Schule sehr gut. Das KKG ist eine Ganztagsschule und bietet 90 Kurse im Nachmittagsprogramm als Förder- oder Neigungskurse an. Es gibt Musical- und Forscherklassen. In vielen Fächern nehmen wir an Wettbewerben teil. Jedes Jahr gibt es Musical- und Theateraufführungen und für unsere SchülerInnen gehören Autorenlesungen wie Theater- und Opernbesuche zur Schule.
Als zentrale Aufgabe unserer gemeinsamen Arbeit sehen wir die Entwicklung und Förderung der Gestaltungskompetenz unserer Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf zukünftige Aufgaben und Anforderungen. Die von uns angestrebte Gestaltungskompetenz orientiert sich dabei an drei übergreifenden Schlüsselkompetenzen:
• der Kompetenz, selbstständig erfolgreich handeln zu können,
• der Kompetenz, mit Instrumenten der Kommunikation und des Wissens erfolgreich umgehen zu können und
• der Kompetenz, in sozial heterogenen Gruppen erfolgreich handeln zu können.
Darunter verstehen wir
• die Stärkung des selbstständigen Arbeitens zwischen den Polen „Eigeninteresse" und „Anforderungen",
• die Stärkung der Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen,
• die Zielorientierung unseres Unterrichts (von Problemen zu Produkten) mit größtmöglicher Freiheit in den Arbeitsphasen (Raum für Experimente und Fehler),
• die Förderung des Gemeinschaftsgefühls durch Stärkung des Einzelnen in der Gruppe und in der ganzen Schule,
• dass alle am Schulleben Beteiligten ihre besonderen Stärken und Fähigkeiten zur Geltung bringen und damit Anerkennung finden können,
• unsere Schule als Ort gelebter Demokratie auf der Basis unserer „Schulcharta" und
• Ruhe, Zeit und Gelassenheit im schulischen Miteinander.

Unser TAtSch-Projekt

Drama und Theater
Stücke schreiben - Theater spielen

Projektleitung

Christiane Blietz, Kulturbeauftrage und Mechthild Merck-Buddenkotte, Beobachtungsstufenkoordinatorin

Projektklasse

9. Klasse Kurs DS und Schüler der 10. Klasse Deutsch

Am 31.3.2011 fand die Abschlusslesung der Klasse 10b statt

Am 31.3.2011 fand die Abschlusslesung der Klasse 10b statt

Applaus für ein gelungenes Projekt, nicht nur für Christiane Blietz und Laura de Weck (links)

Applaus für ein gelungenes Projekt, nicht nur für Christiane Blietz und Laura de Weck (links)

Szenenbild

Szenenbild

Projektleiter Henning Fangauf bedankt sich bei den Schülern

Projektleiter Henning Fangauf bedankt sich bei den Schülern

Ankündigungen

 Am 24.5.2011 wird der DS Kurs unter der Leitung von Frau Mechthild Merck-Buddenkotte die Premiere eines Michael Ende Stückes zeigen. Laura de Weck hat beratend an einigen Proben teilgenommen.

Erfahrungsberichte

Am Donnerstag 31. März 2011 drängelten morgens um 10.00 Uhr 250 Schülerinnen und Schüler des Kurt-Körber-Gymnasiums in die Aula ihrer Schule. Der Schreibkurs der Klasse 10b hatte zu einer Lesung aus einem gemeinsam mit Laura de Weck entwickelten Theaterstück eingeladen. In den folgenden 50 Minuten zogen die 14 lesenden Schüler das Publikum mit ihrer selbst geschriebenen Geschichte, ein echter Krimi aus dem Verbrechermilieu, in den Bann. Am Ende nahmen die erschöpften Schülerinnen und Schüler den tosenden Applaus in Empfang und dankten besonders ihrer Schulpatin für die intensive und hilfreiche Unterstützung.

Laura de Weck hat ihre Tätigkeit mit Schülern und in der Schule reflektiert

Es ist ja nur Theater
Laura de Weck

Wenn ich mit einer Schulklasse ein Theaterstück entwickle, lasse ich anfangs jeden Schüler eine Figur erfinden: Die Mehrzahl entscheidet sich für Topmodels, Schauspieler, Fussballspieler oder Popstar. Alle erfundenen Figuren sehen wahnsinnig gut aus, sind reich und glücklich.

Was soll aber ein Theaterstück mit lauter glücklichen Figuren? Im Drama, wie der Name sagt, müssen die Figuren leiden - weil sie ungeliebt, zu hässlich, zu arm, zu anders oder zu ungeschickt sind. Nur wenn sie ein Problem haben, das gelöst werden muss, werden sie zu spannenden Figuren, manchmal sogar zu Helden. Weil sie Schwächen haben, interessiert sich das Publikum für sie.

Sobald die Schüler im Lauf der Arbeit entdeckt haben, dass ihrer Traumfiguren völlig unbrauchbar sind, fangen sie an, von deren Konflikten zu erzählen. An diesem Punkt gewinnt nicht nur das Theaterstück Konturen, sondern es zeigt sich auch die pädagogische Kraft des Theaters, weil Schwächen plötzlich zu Stärken werden. Weil alles, wofür sich Jugendliche sonst schämen, zum Motor eines künstlerischen Werks werden.

Im Schul- und Lebensalltag gibt es für Jugendliche so gut wie keinen Ort, an dem sie ihre Ängste und Schwächen offen erörtern dürfen. Das Theater kann einen solchen Ort schaffen: Wenn Jugendliche gemeinsam spielen, Stücke schreiben, improvisieren und Theater spielen oder schauen, können sie ihre Sorgen offen ausdrücken. Sie bleiben aber geschützt, weil sie sich hinter Figuren verstecken dürfen und weil die Bühne unabhängig ist: Die Bühne ist nicht Religion, nicht Elternteil, nicht Lehrer, nicht Psychologe. Sie ist ja nur „Theater".

Die beiden Schülerinnen Zeynep Aydin und Darya Bolotina haben ebenfalls sehr lesenswerte Abschlussberichte geschrieben.

 

Braut und Bräutigam - wenn da nicht ein schreckliches Verbrechen wäre...

Braut und Bräutigam - wenn da nicht ein schreckliches Verbrechen wäre...

Presse

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Unser Pate

Laura de Weck

Laura de Weck

Laura de Weck

Kurzbiografie

Geboren bin ich 1981 und in Paris, Hamburg und Zürich aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich das Schauspielstudium in Zürich abgeschlossen und wohne jetzt in Hamburg.

Praxis

Seit 2005 bin ich freiberufliche Autorin und Schauspielerin und war zuletzt am Jungen Schauspielhaus Hamburg engagiert. Im letzten Schuljahr war ich TAtSch-Patin der Max beckmann Schule in Frankfurt am Main.

Werke

Mein Stück ‚Lieblingsmenschen‘, eine Studentenkomödie für junge Leute, wurde 2007 in Basel uraufgeführt. Seitdem wird das Stück auch von vielen Schultheatergruppen gespielt. Mein zweites Stück ‚SumSum‘ wurde am Theater Chur uraufgeführt. Beide Stücke sind im Diogenes Verlag als Taschenbuch erschienen.

Auszeichnungen

Ich wurde zu verschiedenen Dramatiker-workshops eingeladen, u.a. an das renommierte Wiener Burgtheater. Meine Stücke sind in mehrere Sprachen übersetzt worden.

Mein Interesse an TAtSch

Über den Alltag gelangen die Jugendlichen eher an die Medien Kino, Fernsehen, Internet... Gern möchte ich sie auch für das außergewöhnliche Medium „Theater" begeistern.

Homepage des Verlags

www.verlag-autorenagentur.de