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Bertha von Suttner Schule

Integrierte Gesamtschule

www.schulserver.hessen.de/nidderau/bertha-von-suttner

Der Bertha von Suttner Schule ist eine von fünf hessischen Kulturschulen

Der Bertha von Suttner Schule ist eine von fünf hessischen Kulturschulen

Theater im öffentlichen Raum?

Theater im öffentlichen Raum?

Über uns

„Die Entwicklung von Kopf und Herz muss miteinander gehen erst dann ist es uns erlaubt, von wahrer Bildung zu reden." Bertha von Suttner
In unserer Schule legen wir Wert darauf, dass
» Leistung gefordert und gefördert wird (Unterricht im Klassenverband, leistungsdifferenzierte Kurse und Förderkurse)
» die Schüler und Schülerinnen Kompetenzen entwickeln, „Lernen" zu lernen (Methodentraining und Methodenvielfalt)
» die Schüler und Schülerinnen Kompetenzen entwickeln, für sich und für andere soziale Verantwortung zu übernehmen (Lions-Quest / Klassenpaten / Ansprechbar)
» die Schüler und Schülerinnen ihren persönlichen Interessen gemäß Schwerpunkte wählen können (Schwerpunktklassen / Wahlpflichtkurse / Arbeitsgemeinschaften)
» die Schüler und Schülerinnen Kompetenzen entwickeln, ihre eigene Schul- oder Berufslaufbahn vorzubereiten (Berufsorientierung / Laufbahnberatung / Job-Börse)
» die Schüler und Schülerinnen an Projekten und Wettbewerben teilnehmen (Vorlesewettbewerb / Big Challenge / Musik und Theater)
» eng mit außerschulischen Partnern zusammengearbeitet wird (Kulturämter der Region / Auslandspartnerschaften)
Wir bringen Schule zur Kultur und Kultur zur Schule!
Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer - sie alle verpflichten sich, das Leitbild nachhaltig zu verwirklichen.
(aus dem Leitvbild der B. Von Suttner Schule)

 

 

Unser TAtSch-Projekt

Wir schreiben ein Stück

Erhard Schmied wird sich als Autor darauf konzentrieren, mit den Schülerinnen und Schülern ein Stück zu erarbeiten. Er wird sie bei der Ideensuche begleiten und ihnen bei dramaturgischen Fragen zur Seite stehen. Worum es bei dem geplanten Stück gehen wird, ist noch völlig offen und hängt von den Interessen, den Bedürfnissen und Wünschen der Gruppe ab. Begleitet wird diese Arbeitsphase von ersten Improvisationen zum Thema, von ersten kleinen Proben bereits geschriebener Szenen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was auf der Bühne funktionieren könnte und was nicht. Diese Phase wird in enger Zusammenarbeit mit der Projektleiterin Anne Schadt stattfinden, die am Ende vor Ort auch die eigentliche Probenarbeit betreuen wird. Ziel des Workshops ist, ein funktionierendes (und natürlich auch inhaltlich überzeugendes) Manuskript zu erstellen, das am Ende des Schuljahres öffentlich aufgeführt werden kann.

Projektleitung

Anne Schadt

Projektklasse

Wahlpflichtkurs Theater 9

Ankündigungen

Am 15.9. 2011 beginnt das Projekt. Weitere Termine, an denen Erhard Schmied mit den Schülern arbeiten wird, sind am: 30.9.; 25.10.; 15.11. und im Dezember 2012.

Do., 31. Mai 2012
Kooperationsprojekte von Künstlern und Kulturschulen
Präsentationen und Reflexionen
Am 31. Mai 2012 findet in der Bertha von Suttner Schule eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Künstler in der Kulturschule" statt. Projekte, die von Künstlerinnen und Künstlern angeleitet und in diesem Schuljahr in der Kulturschule durchgeführt wurden, werden präsentiert und diskutiert. Im Zentrum der Veranstaltung stehen gelungene Beispiele aus den Bereichen Theater, Literatur und Tanz sowie Diskussionsrunden zum Thema. Das Programm wird von der Bertha von Suttner Schule gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, „flux. Theater in Hessen unterwegs" und dem Tanzlabor 21 durchgeführt.
Der Eintritt ist frei, das Programm finden Sie hier.

Erfahrungsberichte

Erhard Schmied schreibt am 10.10.2011:
Die ersten Schritte sind getan. Nach einer allgemeinen Einführung zu Fragen der Dramaturgie haben wir während unseres ersten Vormittags nach Themen gesucht, die den Schülerinnen und Schülern wichtig sind und die sie gerne auf der Bühne sehen würden. Mit der Maßgabe, diese Ideen noch einmal in Ruhe zu überdenken und zuhause aufzuschreiben, haben wir uns getrennt. Nach und nach trafen die Ergebnisse bei mir ein: Meist kürzere, teilweise recht vage, teilweise aber auch bereits sehr konkrete Vorschläge. Während des nächsten Treffens, das zwei Wochen später stattfand, haben wir versucht, die große Zahl der Ideen ein wenig zu systematisieren. Wir haben Oberthemen gebildet (Schule, Elternhaus, Clique usw) und danach noch einmal ganz gezielt geschaut, was davon nun wirklich wichtig ist, was bei anderen Themen ohnehin miterzählt wird oder was letztlich doch nicht mehr so interessant ist, wie es uns zunächst vorkam. Auch dieser Vormittag endete mit einer "Hausaufgabe": Wir haben Zweiergruppen gebildet, die sich zu jeweils einem dieser großen Themen eine Geschichte ausdenken sollen. Ob und inwieweit diese Geschichten in das spätere Stück Eingang finden, lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch nicht sagen lassen, doch wir gewinnen allmählich ein Gefühl dafür, wie "groß" unsere Geschichten sein dürfen und ob sie letztendlich auf eine Bühne passen. Einige Schülerinnen und Schüler, die nicht im Team arbeiten wollten, schreiben bis zum nächsten Mal bereits erste kleine Monologe (z.B. über Sehnsüchte, Ängste, über die Beziehung zum eigenen Körper etc.). Und alle sind auf die Ergebnisse gespannt.

Unser Manuskript nimmt allmählich Form an (17.1.2012)
Unser Manuskript nimmt allmählich Form an. Nach der gemeinsamen Themensammlung und ersten eigenen Schreibversuchen der Schülerinnen und Schüler war klar: Es soll ein Stück über das Leben von Jugendlichen werden. Der bisherige Arbeitstitel lautet "Muss nur noch kurz die Welt retten". Erzählt werden mehrere Stränge, deren Inhalte um Elternhaus, Verliebtsein, Mobbing etc, aber auch um politische Aspekte kreisen und die am Ende in einer großen gemeinsamen Partyszene zusammengeführt werden. Diese unterschiedlichen Ebenen in einer schlüssigen Szenenfolge miteinander zu verschränken war sicherlich eine der schwierigsten Phasen des Projekts, und es ist den Schülerinnen und Schülern hoch anzurechnen, dass sie nie den Glauben daran verloren haben, dass etwas Vernünftiges dabei herauskommen wird. Noch immer macht das Skript einen äußerst unfertigen Eindruck, doch wir haben bereits beachtliche Schritte getan. Das vorliegende Textmaterial ist auf seine innere Logik hin überprüft, nun geht es nun die Frage, was von den teilweise noch recht umfangreichen Dialogen gestrichen und was evtl. sogar ganz ohne Worte gespielt werden kann. Der Schweiß fließt in Strömen, zumal auch die ersten Proben begonnen haben, aber: Wer hat gesagt, dass es leicht sein soll, ein solches Stück zu entwicken?

 

 

Presse

Am 7. Oktober 2011 berichtete die Frankfurter Neue Presse ausführlich über das TAtSch-Projekt an der Bertha von Suttner Schule. Lesen Sie den Beitrag hier:

Unser Pate

Erhard Schmied

Erhard Schmied

Erhard Schmied

Kurzbiografie

Ich wurde 1957 geboren und bin in der Nähe von Rüsselsheim aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich Psychologie studiert. Ich bin verheiratet und lebe mit Frau und zwei Kindern in Saarbrücken.

Praxis

Ich schreibe Hörspiele, Drehbücher und Stücke fürs Kinder- und Jugendtheater. In diesem Zusammenhang gebe ich häufig Workshops und Schreibseminare für Kinder und Jugendliche, so zum Beispiel für verschiedene Bödecker-Kreise, für schule&kultur in Zürich oder schultur in St. Gallen. An der Universität des Saarlandes leite ich Seminare für szenisches Schreiben.

Werke

Meine Theaterstücke richten sich an unterschiedliche Altersgruppen. „Vier aus Papier" ist ab 4, „Shadow Fighter" ab 8. „Was geht ab?" ist ein Stück für Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, das in direkter Zusammenarbeit mit ihnen entwickelt worden ist. Fürs Fernsehen habe ich einige Folgen der Reihe ‚Tatort‘ geschrieben, fürs Hörspiel zahlreiche weitere Krimis, aber auch Stoffe für Kinder und Jugendliche. Ausführliche Werkliste unter www.erhard-schmied.de

Auszeichnungen

„Vier aus Papier" war für den Deutschen Kindertheaterpreis nominiert und erhielt Preise im Rahmen der Marburger Kinder- und Jugendtheaterwoche. Ich war Stipendiat der Drehbuchwerkstatt München und des Künstlerhauses Schloss Wiepersdorf. Darüber hinaus hatte ich ein Arbeitsstipendium der Villa Massimo in Olevano.

 

Mein Interesse an TAtSch

Ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen, weil es Spaß macht, sich von ihren Ideen überraschen zu lassen.

Homepage des Verlags

www.kiepenheuer-medien.de