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Kurt-Schwitters-Schule

Sekundarstufe mit gymnasialer Oberstufe

www.k-s-o-berlin.de

Die Homepage der Kurt-Schwitters-Schule

Die Homepage der Kurt-Schwitters-Schule

Über uns

Die Kurt-Schwitters-Schule ist eine Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe. Das bedeutet, dass an der Schule aller Abschlüsse möglich sind. Die Kurt-Schwitters-Schule sucht stets neue Wege in der pädagogischen Vermittlung. In Freiarbeitsstunden teilen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit selbst ein, wählen eigenständig Aufgaben aus verschiedenen Fächern und Niveaustufen und rechnen diese wöchentlich ab. Durch verschiedene Längen der Unterrichtsblöcke, die 60, 75 oder 90 Minuten dauern können, haben die Schüler mehr Ruhe und erholsame Pausen. Dieses Zeitsystem fördert die Konzentration. An der Kurt-Schwitters-Schule wird eine künstlerische Ausrichtung mit Angeboten in verschiedenen künstlerischen Werkstätten verfolgt. Die Kurt-Schwitters-Schule ist weiterführende Schule für die Europaschule Deutsch-Portugiesisch und besitzt den Status einer Staatlichen Europaschule Berlin.

Unser TAtSch-Projekt

Begegnung
Der Alltag und das Fremde

Das TAtSch-Projekt an der Kurt-Schwitters-Schule steht unter dem Thema „Begegnung", wobei es insbesondere um die „Begegnung mit dem Fremden" geht.
Insofern wird der jährliche Literaturwettbewerb der Schule, den der Patenautor Carsten Brandau u.a. als Juror begleiten wird, auch genau zu diesem Thema ausgeschrieben: „Begegnung".
Im November wird der Patenautor dann eine Woche lang mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam arbeiten. Sie werden sich mit dem Thema „Begegnung mit der Fremde" auseinandersetzen und in einer Schreibwerkstatt eigene Texte hierzu erstellen. Neben Prosatexten (wie Kurzgeschichte oder Reportage) geht es in dieser Woche insbesondere um das Schreiben von Dialogen und szenischen Texten, um das Schreiben von Theater- bzw. Hörspieltexten.
Zum Abschluss dieser Schreibwoche wird der gesamte 8. Jahrgang mit dem Patenautoren im Deutschen Theater die Inszenierung von Tina Müllers „Türkisch Gold" besuchen. Neben dem Besuch der Vorstellung werden die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, bei einer Führung hinter die Kulissen des Deutschen Theaters zu blicken. Das Theatererlebnis „Türkisch Gold" wird sowohl durch einen theaterpädagogischen Workshop des DTs als auch durch den Patenautor selbst nachbereitet.
Im Dezember werden dann die literarischen Beiträge der Schülerinnen und Schüler vom Patenautor prämiert. Ausgesuchte Texte werden während des jährlichen Weihnachtskonzerts an der Schule öffentlich präsentiert.
Im weiteren Verlauf der tatsch-Patenschaft wird Carsten Brandau zusammen mit den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs einen der während der Schreibwerkstatt entstandenen szenischen Texte als Hörspiel umsetzen.
Des weiteren ist im zweiten Halbjahr eine Zusammenarbeit mit dem Grips-Theater geplant. Hierbei ist der Patenautor bemüht eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen der Kurt-Schwitters-Schule und dem Grips-Theater zu initiieren.

Projektleitung

Robert Wöllert Wache

Projektklasse

8. Jahrgangsstufe

Carsten Brandau im Hof seiner Patenschule

Carsten Brandau im Hof seiner Patenschule

Ankündigungen

Das Projekt wurde mit einer letzten Sitzung im Mai 2012 abgeschlossen

Erfahrungsberichte

Carsten Brandau schreibt zusammenfassend über seine Erfahrungen als TAtSch-Pate: 

wir hatten jetzt den letzten block, bei dem es um das thema "helden" ging. die gesamte klasse von herrn wöllert-wache erarbeitet zu diesem thema ein portfolio, das zum ende des schuljahres fertig sein soll.

im rahmen von tatsch habe ich vor allem zwei projekte betreut, durchgeführt, wie auch immer:

1. mit einigen schülern habe ich mich mit dem thema "o-ton-hörspiel" bzw. "feature" beschäftigt. als abschluss dieser beschäftigung haben wir o-töne im umfeld der schule auf der straße gesammelt und haben diese o-töne dann zu einem 15minütigen o-ton-hörspiel mit dem titel "zeit für helden?!" zusammengeschnitten. ist ein sehr schönes hörspiel geworden, war viel spaß dabei.

2. wiederum mit einer schülergruppe habe ich frei geschrieben zu dem thema "helden des alltags". vor allem ging es mir dabei darum, dass sie sich einerseits inhaltlich vom klischee des helden lösen und dass sie andererseits an die möglichkeit des zusammen-schreibens herangeführt werden, an das überschreiben eines fremden textes, an das sich-einschreiben in einen fremden text oder ihn einfach weiterschreiben. auch dieses ergebnis, das ich "collage" genannt habe, kann sich meines erachtens sehen lassen. gerade, weil die schüler sich beim schreiben wirklich mit sich selbst beschäftigt haben. Siehe Anlage.

tja, damit haben wir dann nun in berlin die arbeits-phase abgeschlossen - und es hat wirklich spaß gemacht! ich kann nicht wirklich beurteilen, was die arbeit bei den schülern bewirkt hat - aber einige scheinen mir wirklich lust aufs schreiben bekommen zu haben, sie wollen sich jetzt auch fürs "treffen junger autoren" der berliner festspiele bewerben - und das traue ich einigen von denen auch wirklich zu! mir hat die arbeit auf jeden fall noch mal ziemlich die augen geöffnet, inwieweit ein text klarheit braucht - und wo er die herholen kann.

Unser Pate

Carsten Brandau

Carsten Brandau

Carsten Brandau

Kurzbiografie

geboren 1970 in Hamburg, wo ich inzwischen auch wieder lebe, zusammen mit meiner Frau und unseren zwei Kindern. Nach dem Abitur studierte ich Germanistik, Geschichte und Philosophie in Trier, London und Heidelberg.

Praxis

Vier Jahre Regieassistent in Heidelberg, Düsseldorf und Dortmund. Während dieser Zeit entstanden meine ersten Regiearbeiten und Theatertexte. Seit 2003 arbeite ich frei als Autor und Regisseur von Theaterstücken und Hörspielen.

Werke

Ich habe mehrere Theater- und Hörspieltexte für Erwachsene geschrieben (z.B. „Wir sind nicht das Ende", „Palastica" oder „Fabelhafte Familie Baader"). Immer wieder schreibe ich aber auch für Kinder und Jugendliche (z.B. „Paule", „Angriff der Killerqualle" oder „Republik Pizza").

 

Auszeichnungen

Dramatikerpreis des Thalia Theaters Halle 2001, Paul-Maar-Stipendium, Autorentheatertage Thalia Theater Hamburg 2002, Kindertheaterpreis der Frankfurter Autorenstiftung 2005, Drama-Köln-Preis 2007, Stipendiat am Düsseldorfer Schauspielhaus 2007/08, Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2010. Außerdem diverse Hörspielpreise.

Mein Interesse an TAtSch

Meine Liebe zum Theater begann während der Schulzeit in der Theater-AG. Dieser Neugier und Ausdruckslust wieder zu begegnen! Und gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Sie gemeinsam zu beschreiten.

 

Homepage des Verlags

www.dreimaskenverlag.de