Albert-Einstein-Gymnasium
Gymnasium, Staatliche Europa Schule Berlin
www.aeo.de

Albert-Einstein-Gymnasium
Über uns
Die Albert-Einstein-Schule verfolgt das Ziel, durch anspruchsvollen und motivierenden Unterricht alle Schüler zu einer möglichst guten Qualifikation zu bringen. Dabei spielt unser „musischer Schwerpunkt" eine besonders wichtige rolle: Chöre, Orchester, Big Band, Theater, Tanz Fotografie, Malerei, Architektur tragen dazu bei, die Persönlichkeit unsere Schülerinnen und Schüler wachsen zu lassen, uns stärken die Identifikation mit ihrer Schule. Fremdsprachenerwerb und „europäische Kompetenz" werden durch regelmäßige Austauschbegegnungen (...) unterstützt (...) alles dient dem Ziel: Viel lernen und dabei auch Spaß haben!
aus: „Neukölln macht Schule", Broschüre des Bezirksamts Neukölln von Berlin, 2012/13
Unser TAtSch-Projekt
„Ohne mein iPhone würde ich sterben!" (Arbeitstitel)
Schreiben und Spielen
Ausgehend von den Wünschen, Träumen, Phantasien und Fragen der Schüler des Ds-Kurs 3. Semesters möchten wir unter Anleitung von Andreas Sauter durch Schreibimpulse und Improvisationen eigene Texte entwickeln und sie zu einem Theaterstück montieren, das im März 2013 an der Schule aufgeführt werden soll. Was brauche ich? Was wünsche ich? Ohne was kann ich nicht leben? Ich liebe Fremdgehen, hasse Schokopudding und wenn ich die Wahl hätte, würde ich jeden morgen kotzen. Auf die Schule. Auf die Globalisierung. Auf das nie enden wollende Geplapper meiner Mutter. Irgendwas stimmt einfach nicht. Ich stehe auf und habe diesen komischen Geschmack im Mund. Und du?
Nach den Vorarbeiten werden wir nun im Unterricht und an einigen Wochenenden uns um das Thema bewegen, Schreibübungen versuchen, vertiefen, optimieren und die Unterschiede zwischen dem gelesenen und dem gespielten Wort vergleichen. Bis Ende November wollen wir eine Rohfassung erarbeitet haben, die im Januar dann - nach Bühnenerprobung - noch einmal überarbeitet werden soll. Uns ist wichtig, dass Andreas Sauter uns dabei bis zur Aufführung im März begleiten wird.
Projektleitung
Andrea Heyer
Projektklasse
Grundkurs Darstellendes Spiel Klasse 12
Unser Pate
Andreas Sauter

Andreas Sauter
Kurzbiografie
Geboren 1974 in Zürich. Nach dem Grundschullehrerdiplom studierte ich 1997 ein Semester an der Schauspiel Akademie Zürich und wechselte 1998 an die Hochschule der Künste in Berlin in den Studiengang »Szenisches Schreiben«. Seit dem Abschluss 2002 arbeite ich als Autor und Regisseur für Theater, Hörspiel und Film.
Praxis
Neben meiner Arbeit als Autor, bin ich auch ab und zu Gastdozent an der UdK Berlin im Studiengang „Szenisches Schreiben", gebe Schreib-Workshops, leite und begleite Stückentwicklungen, sowohl als Autor als auch als Regisseur. Oft schreibe ich in Co-Autorenschaft mit Bernhard Studlar und bin Mitbegründer der Autoreninitative »Uns pflegen - heißt euch pflegen; 10 Wünsche für ein künftiges Autorentheater«, sowie des »Berliner DramaTischs«.
Werke
Bisher habe ich geschrieben zahlreiche Stücke und Hörspiele, einen Dokumentarfilm, viele E-Mails und ab und zu auch eine SMS oder eine Einkaufsliste.
Auszeichnungen
„A. ist eine Andere", Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 2000 (mit Bernhard Studlar).
„ALL ABOUT MARY LONG", Preis für eine Radikalkomödie des Staatstheaters Kassel
2000 (mit Bernhard Studlar).
"Liza - Am letzten Abend bauchfrei", nominiert zum Heidelberger Stückemarkt 2001.
„The Filmmakers Choice", Nachwuchspreis am Filmfestival Locarno, 2002 (mit Robert Ralston).
„A. ist eine Andere", Hörspiel des Jahres 2004, Radiostiftung Basel (mit Bernhard Studlar).
„Herzblut", Nominierung zum Deutschen Jugendtheaterpreis 2009.
Zudem erhielt ich in den vergangenen Jahren diverse Arbeits- und Werkstipendien. Unter anderem vom Kanton Graubünden, der SSA, der Kulturförderung des Bundes, vom Deutschen Literaturfonds, von Pro Helvetia, dem Kultusministerium Thüringen und von der Stadt Chur.
Mein Interesse an TAtSch
Neugierde, Freude, Abenteuer... Geschichten erfinden, spielen, ausprobieren, lachen, in die Irre gehen, suchen, wieder versuchen, in die Irre geführt werden... Hören, sehen, fühlen was Jugendliche und Kinder beschäftigt... Schauen, was Theater und Texte mit uns zu tun haben, wo uns Texte berühren, wo sie kalt sind wie eine Messerklinge oder unscharf wie eine grüne Tomate... Hä?
Homepage des Verlags
www.henschel-schauspiel.de; www.schaefersphilippen.de